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Peter Schweizer | Inhaber & Online-Marketing Ninja. 25.5.2022

So wichtig sind Mitarbeiter*innen für erfolgreiches E-Recruiting.

Das Personalwesen stand und steht vor der Herausforderung, geeignete Fachkräfte zu finden. Beeinflusst durch die Pandemie, haben sich bestehende Prozesse immer mehr digitalisiert.

  • Welches Potenzial hat digitales Recruiting heute?

  • Welche Maßnahmen haben sich im E-Recruiting bewährt?

  • Worauf muss sich die HR-Abteilung einstellen?

  • Und wo sollte der Fokus liegen?

Wir geben Ihnen einen Ausblick und berichten über unsere Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit KMUs.

Zurücklehnen war gestern! Active Sourcing wird digital

Mittlerweile ist jeder Personalabteilung klar geworden, dass die Zeiten sich verändert haben. Eine verfügbare Vakanz allein, ist kein Magnet mehr für qualifizierte Bewerbungen. Jobmessen und Networking Events fanden in den letzten beiden Jahren coronabedingt ebenso nicht statt. Auch die Massenansprache von potenziellen Fachkräften auf XING, LinkedIn & Co., mit Copy-and-paste Texten, beeindruckt niemanden mehr. Aber wieso?

Es gilt, sich mit den zukünftigen Fachkräften online zu vernetzen und die Ansprache personalisiert zu gestalten.

Hier können Personaler*innen auf die bisherige Berufslaufbahn eingehen, regelmäßigen Kontakt zu potenziellen Mitarbeitenden halten und in sozialen Netzwerken auf deren Postings reagieren.

Wie Sie hier die richtige Wahl Ihrer Ansprechpartner und Plattformen treffen, können Sie in dem Artikel „Personal E-Recruiting auf XING und LinkedIn. Wie findet man geeignete Mitarbeiter online.“ nachlesen.

Storytelling zieht in die HR-Abteilung ein

Was im Content-Marketing essenziell ist, zählt nun auch für das Personalmarketing. Dazu brauchen Rekrutierende umfangreiches Wissen über die gewünschte Zielgruppe. Je konkreter die Infos dazu sind, desto besser können HR Abteilungen die Storys auf die zukünftigen Mitarbeiter abstimmen.

  • Wie wichtig ist ihnen Nachhaltigkeit? Gleichberechtigung?
    Work-Life-Balance?

  • Welcher Umgang mit Herausforderungen im Team oder in Projekten ist gewünscht?

  • Was für Bedürfnisse, Sorgen und Wünsche hat Ihre Zielgruppe?

Schaffen Sie mit Ihrer Geschichte das Wunsch-Unternehmen im Kopf Ihrer Zielgruppe und geben Sie Ihnen eine Perspektive an die Hand, wohin die gemeinsame zukünftige Reise gehen soll.

Lassen Sie das Recruiting bleiben und kümmern Sie sich um Ihre Mitarbeiter

Im Austausch mit unseren Kunden aus diversen Branchen ist uns aufgefallen, dass der Aufwand, den manche Unternehmen betreiben, um geeignete Mitarbeiter zu finden, riesig ist. Ein enormer Zeit - und vor allem Kostenfaktor. Dabei übersehen Unternehmen, dass die beste Lösung direkt vor Ihnen sitzt: Die eigenen Mitarbeiter. 

Konzentrieren Sie sich nicht auf fancy Stellenanzeigen, sondern sorgen Sie für einen adäquaten Außenauftritt Ihres Unternehmens. Dazu gehört eine ansprechende Website mit informativem und vor allem authentischem Karrierebereich.

Zeigen Sie Chancen auf und welche tatsächlichen Vorteile Ihr Unternehmen gegenüber anderen Unternehmen hat. Und bitte -– bleiben Sie bei der Wahrheit. Nichts ist unattraktiver als falsche Versprechen.

Potenzielle Bewerbende haben immer, auch wenn es um ein paar Ecken ist, einen Kontakt in Ihrem Unternehmen sitzen. Dessen Zufriedenheit ist der Maßstab für Ihre zukünftigen Fachkräfte.

Deshalb kümmern Sie sich um Ihre Mitarbeiter und deren wahren Bedürfnisse. Je nach Unternehmensart, Größe, Branche und Abteilung fallen diese natürlich unterschiedlich aus. Gehen Sie umso mehr darauf ein, nehmen Sie Sorgen ernst und halten Sie Ihre Mitarbeiter motiviert. Sie sind der Schlüssel und die beste Recruiting Werbung für Ihr Unternehmen.

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Peter Schweizer | Inhaber & Online-Marketing Ninja.

Die Liaison zwischen Peter Schweizer und der digitalen Welt dauert seit dem Kauf eines ATARI 600XL im Jahr 1984 an. Die fast 40 Jahren seit dem ersten Kontakt mit einem blinkenden Cursor sind gefüllt mit allem, was man heute „Nerd-Kultur“ nennt. Nach dem er das Studium Kommunikations-Design an der Merz Akademie mit der Arbeit: „Digitaler Dialog – Gestaltung grafischer Benutzerschnittstellen“ abgeschlossen hat, gründet er mit zwei Gleichgesinnten im Jahr 1993 das „Büro für Gestaltung“, ist nach 2 Jahren alleiniger Inhaber, schreibt 10 Jahre für die führende deutsche Fachzeitschrift PAGE über Tipps & Tricks für Desktop-Publisher, veröffentlicht weitere Fachartikel in der X’t, Computerwoche und MacUp, arbeitet für BOSCH, Mercedes, schreibt bis 2004 drei eigene Bücher über WebDesign, überlebt anschließend den Zusammenbruch der New Economy, die Finanzkrise, zwei erfolglose Fusionen und kehrt der Kommunikation in dieser Zeit nie den Rücken. 2015 kehrt er zu seinen Wurzeln zurück und kümmert sich mit „Living the Net“ konzentriert um Kommunikation im Digitalen. Parallel entwickelt Peter Schweizer einen 120 Stunden umfassenden Zertifikatskurs für die IHK und engagiert sich in verschiedenen Initiativen politisch und privat. Er lebt mit Ehefrau Kerstin Schweizer, mit der er seit 20 Jahren beruflich zusammenarbeitet und zwei von drei Kindern in Murr bei Stuttgart.
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