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Peter Schweizer | Inhaber & Online-Marketing Ninja. 3.8.2017 1 min Lesezeit

Weshalb agil vernetzte Agenturen besser für den Mittelstand sind

Bisweilen geht einem auch nach vielen Jahren in der Branche noch das ein oder andere  Licht auf, wenn man im Kundengespräch sitzt. So kam mir vor kurzem der Gedanke, was der Vorteil von Agenturen ist, die bewusst auf ein Netzwerk von Partnern, Freelancern und “festen Freien” setzen. Vor allem gegenüber klassischen Werbeagenturen, die sich gerne mit der Anzahl Ihrer Mitarbeiter brüsten und oft eine Größe vortäuschen, die so nicht beim Kunden ankommt? Die Antwort ist relativ einfach … 

Ein Netzwerk steht vor allem für eines: Konsistenz. Eine Konsistenz, die Ihnen eigentlich keine große Agentur bieten kann. Das mal an einem Beispiel aufgemacht: Kunden kommen und gehen. Nichts hält ewig. So war es auch bei uns: ein Marktführer im Bereich Gartenprodukte  teilte uns nach dem Kauf durch ein ausländisches Konsortium mit, dass man jetzt auch ganz gut ohne uns zurecht käme. Nicht im Bösen, aber mit einem etwas bitteren Beigeschmack. Aber bekanntlich trifft man sich ja zweimal im Leben … 

Fast Forward – 6 Jahre gehen ins Land und wer meldet sich aus heiterem Himmel? Ein neuer Mitarbeiter eben dieses Kunden, der auf der Suche nach dem Dienstleister war, der gewisse Teile der Webseite entwickelt hat. Intern war hier nicht viel Wissen weitergetragen worden, also standen die neuen Mitarbeiten ein wenig im Regen. 

Lange Rede kurzer Sinn: Hinfahren und erzählen, was wir damals alles gemacht hatten. Und dann die Frage nach den Mitarbeitern, die damals am Projekt gearbeitet hatten, immerhin vor fast 8 Jahren. Wer die Fluktuation in Agenturen kennt, kennt auch die Antwort: keine Ahnung, wo der jetzt arbeitet, rein statistisch hat er schon zweimal den Arbeitsplatz gewechselt.

Meine Antwort: Ich habe vorher mit dem Entwickler gesprochen, mit dem wir das Projekt damals entwickelt haben. Kein Problem – wir können morgen anfangen.

Sie sehen den Unterschied? :-) 

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Peter Schweizer | Inhaber & Online-Marketing Ninja.

Die Liaison zwischen Peter Schweizer und der digitalen Welt dauert seit dem Kauf eines ATARI 600XL im Jahr 1984 an. Die fast 40 Jahren seit dem ersten Kontakt mit einem blinkenden Cursor sind gefüllt mit allem, was man heute „Nerd-Kultur“ nennt. Nach dem er das Studium Kommunikations-Design an der Merz Akademie mit der Arbeit: „Digitaler Dialog – Gestaltung grafischer Benutzerschnittstellen“ abgeschlossen hat, gründet er mit zwei Gleichgesinnten im Jahr 1993 das „Büro für Gestaltung“, ist nach 2 Jahren alleiniger Inhaber, schreibt 10 Jahre für die führende deutsche Fachzeitschrift PAGE über Tipps & Tricks für Desktop-Publisher, veröffentlicht weitere Fachartikel in der X’t, Computerwoche und MacUp, arbeitet für BOSCH, Mercedes, schreibt bis 2004 drei eigene Bücher über WebDesign, überlebt anschließend den Zusammenbruch der New Economy, die Finanzkrise, zwei erfolglose Fusionen und kehrt der Kommunikation in dieser Zeit nie den Rücken. 2015 kehrt er zu seinen Wurzeln zurück und kümmert sich mit „Living the Net“ konzentriert um Kommunikation im Digitalen. Parallel entwickelt Peter Schweizer einen 120 Stunden umfassenden Zertifikatskurs für die IHK und engagiert sich in verschiedenen Initiativen politisch und privat. Er lebt mit Ehefrau Kerstin Schweizer, mit der er seit 20 Jahren beruflich zusammenarbeitet und zwei von drei Kindern in Murr bei Stuttgart.
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