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Peter Schweizer | Inhaber & Online-Marketing Ninja. 12.7.2016 1 min read

Zeigt Du mir Deinen ich Zeig Dir meinen …

Digitale Transformation ist das Buzz-Word 2016. Alle müssen schnell schnell ins digitale, egal wie und egal was letztlich dabei an Nutzen entsteht. Manche Unternehmen wenden Millionen für die Optimierung der eigenen Prozesse auf, andere fangen mal im Kleinen an.

So führte LIDL kürzlich das “Du” bis hoch in den Vorstand eingeführt und bei Siemens schafft man die Titel auf den Visitenkarten ab. Alles richtig, alles schön. Nur, was bringt es? Welche Dynamik entsteht in einem Unternehmen, wenn keiner mehr weiß, welche Zuständigkeit das Gegenüber hat? Wie schnell werden Prozesse, wenn mein Vorgesetzter sagt: “Du, das geht jetzt aber nicht.” Meine Meinung ist, dass wir viel mehr brauchen als plakative Aktionen, um Unternehmen nachhaltig auf die schöne neue digitale Welt vorzubereiten.

Eine Welt, die eigentlich schon 25 Jahre im Werden ist und jetzt von den Beratern und Consultants auf deren Akquise-Tablett gehoben wurde. Eine Welt, in der man sich vielleicht erst einmal darum kümmern sollte, dass Mitarbeiter auch auf diesselben Daten zugreifen können oder alle eine gescheite Word-Vorlage verwenden, bevor man das Geschäftsmodell digitalisiert. Aber das sind sicherlich nur Kleinigkeiten. 

In der Berater-Branche legt man, entgegen des allgemeinen Trends, im Übrigen sehr viel Wert auf Titel. Da tummeln sich Begriffe wie “Principal Director of … ” und “Senior Creative Manager”, deren Bedeutung man erst einmal bei Wikipedia nachschlagen muss.  Warum diese Titeleien? Vielleicht, damit die Kunden wissen, wer das Sagen hat. 

Schöne neue Welt :-)

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Peter Schweizer | Inhaber & Online-Marketing Ninja.

Die Liaison zwischen Peter Schweizer und der digitalen Welt dauert seit dem Kauf eines ATARI 600XL im Jahr 1984 an. Die fast 40 Jahren seit dem ersten Kontakt mit einem blinkenden Cursor sind gefüllt mit allem, was man heute „Nerd-Kultur“ nennt. Nach dem er das Studium Kommunikations-Design an der Merz Akademie mit der Arbeit: „Digitaler Dialog – Gestaltung grafischer Benutzerschnittstellen“ abgeschlossen hat, gründet er mit zwei Gleichgesinnten im Jahr 1993 das „Büro für Gestaltung“, ist nach 2 Jahren alleiniger Inhaber, schreibt 10 Jahre für die führende deutsche Fachzeitschrift PAGE über Tipps & Tricks für Desktop-Publisher, veröffentlicht weitere Fachartikel in der X’t, Computerwoche und MacUp, arbeitet für BOSCH, Mercedes, schreibt bis 2004 drei eigene Bücher über WebDesign, überlebt anschließend den Zusammenbruch der New Economy, die Finanzkrise, zwei erfolglose Fusionen und kehrt der Kommunikation in dieser Zeit nie den Rücken. 2015 kehrt er zu seinen Wurzeln zurück und kümmert sich mit „Living the Net“ konzentriert um Kommunikation im Digitalen. Parallel entwickelt Peter Schweizer einen 120 Stunden umfassenden Zertifikatskurs für die IHK und engagiert sich in verschiedenen Initiativen politisch und privat. Er lebt mit Ehefrau Kerstin Schweizer, mit der er seit 20 Jahren beruflich zusammenarbeitet und zwei von drei Kindern in Murr bei Stuttgart.
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