<img height="1" width="1" style="display:none" src="https://www.facebook.com/tr?id=685734938697289&amp;ev=PageView&amp;noscript=1">

Wie Sie Ihre Meinung über GoogleAdWords für immer ändern.

von Peter Schweizer | 23.07.17 14:50 |

Online Marketing

|
AdWords-Sinn-und-Unsinn.jpg

Google AdWords - das Allheilmittel für den erfolgreichen Start in das Thema Online Marketing. So denken die meisten Marketeers. Schließlich schlägt man damit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: die eigene Seite wird ein wenig auf Suchmaschine optimiert, und mit Hilfe der gewählten Keywords stellt man die eigenen Leistungen in den Vordergrund. Also, genau dahin, wo der Kunde diese finden will. Und schließlich bezahlt man nur für Klicks, also echte Interessenten. Streuverluste, wie man sie aus der klassischen Werbung kennt, scheinen passé – ist doch alles super. Auf den ersten Blick scheint es auch so zu sein, und viele Unternehmen schalten sehr erfolgreich in den Ergebnisseiten von Google – aber AdWords sind nicht gleich AdWords.

Wir haben uns das Thema Google AdWords in zwei Kundenprojekten genauer angesehen und mussten den Kunden in beiden Fällen eine Rechnung präsentieren, die keinen wirklichen Gegenwert besaß. Die wichtigsten Erkenntnisse haben wir in der folgenden Liste aufgearbeitet:

Prüfen Sie den Kosten/Nutzen-Faktor von Google AdWords

  • Nutzen prüfen: viele Unternehmen, bzw. die Verantwortlichen im Marketing, verlassen sich auf die Arbeit der beauftragten AdWords Agentur. Oft lohnt es sich aber, den monatlichen Bericht einmal genauer zu prüfen. So lässt sich sehr einfach über die Auswertung in Google Analytics der direkte Zusammenhang zwischen den organischen, also den Zugriffen, die alleine über die Suchergebnisse erreicht wurden und den bezahlten Zugriffen herstellen.
  • Bitten Sie einfach Ihre Agentur einmal, eine entsprechende Gegenüberstellung zu erarbeiten und prüfen Sie, ob sich das Engagement lohnt. In Google Analytics lässt sich auch sehr einfach aufzeigen, welche Zugriffe auf welche Seiten ausgeführt wurden. Daran können Sie relativ einfach sehen, ob Sie Geld an der richtigen Stelle ausgeben.

Verwenden Sie die richtigen Keywords?

  • Keywords prüfen: ein zweiter, sehr einfacher Weg die Effizienz von Anzeigen-Werbung zu prüfen sind die Keywords, also die Suchbegriffe, bei denen Ihre Anzeige eingeblendet wird. Hier liefert Google AdWords direkt in der Auswertung eine Liste die Keywords nach Häufigkeit der Klicks auflistet.
  • Prüfen Sie diese Liste kritisch auf folgende zwei Faktoren: Faktor 1: Wird vor allem auf Ihre Anzeigen geklickt, wenn die Benutzer nach Ihrem Unternehmen suchen? Wenn ja, sparen Sie sich diese Keywords, da Ihr Unternehmen normalerweise immer an erster Stelle in den Suchergebnissen steht, wenn dessen Name eingegeben wird. Faktor 2: Die Keywords, die neben Ihrem Unternehmensnamen am häufigsten geklickt werden. Schauen Sie sich diese an und bewerten Sie deren Relevanz für Ihr Unternehmen. Oft stellt man an dieser Stelle fest, dass die geklickten Keywörter zu allgemein und damit zu weit gegriffen sind. Auch hier lässt sich eine Menge Geld sparen.

Schalten Sie Google AdWords an der richtigen Stelle?

  • Schaltungsort prüfen: viele Agenturen und Unternehmen platzieren Anzeigen gerne in den Suchergebnissen von Google und denen der angeschlossenen Partner, beispielsweise Web.de. Oft wird das sogenannte Displaynetzwerk, ein Netzwerk von Blogs, Anbietern von Branchennews oder Unterhaltungsseiten, bewusst aus den Schaltungen genommen. Die Gründe können vielfältig sein, oft ist es die Idee, dass man im Displaynetzwerk nach Einblendungen zahlt und nicht wie im Suchnetzwerk nur die tatsächlichen Klicks. Sicherlich ein Argument, aber auch ein Punkt an dem Sie überlegen sollten, ob dieser Ansatz Ihrer Strategie folgt.
  • Das Displaynetzwerk bietet zahlreiche Vorteile. Einer ist der deutlich niedrigere Preis für die Einblendung von Anzeigen, ein weitaus wesentlicher ist, dass im Display Anzeigen auch gestaltet werden können und Sie nicht nur auf reine Textanzeigen beschränkt sind. Der wichtigste Grund für das Display-Netzwerk ist, dass Anzeigen hier nicht nach Keywords, sondern demografischen Daten geschaltet werden. Sie bestimmen anhand Ort, Geschlecht, Alter, Interessen, Einkommen und eine Vielzahl weiterer Faktoren, ob und für wen Ihre Anzeige erscheint. Für uns ist das ein nahezu unschlagbarer Vorteil gegenüber der reinen Positionierung aufgrund von Keywords.

Setzen Sie sich mit Ihrer AdWords Agentur an einen Tisch und diskutieren Sie die oben gelisteten Punkte offen mit den Verantwortlichen und validieren Sie diese gegen Ihre Online Marketing-Strategie. Wir gehen davon aus, dass Sie eine Agentur beauftragen, die das Handwerk versteht und daher auch klar begründen kann, ob und mit welchen Ziel Anzeigen geschaltet werden. Gehen Sie daher ohne Vorurteile in die Diskussion und scheuen Sie sich nicht, scheinbar “dumme” Fragen zu stellen. Schließlich ist es Ihr Geld, das Monat für Monat in den Tiefen des Internets für Sie arbeitet. Eine einfache Faustregel zum Schluss: Sie sollten aus dem Engagement in AdWords mehr erwirtschaften als investieren.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihre Online Marketing-Strategie die richtige ist, nutzen Sie unser Angebot einer umfassenden Analyse, die wir Ihnen im Rahmen eines ausführlichen Workshops präsentieren. Klicken Sie hier, um zum Angebot zu gelangen.

Neuer Call-to-Action (CTA)

was ist InBound Marketing - kurz erklärt.

Letzte Beiträge

Blogverzeichnis - Bloggerei.de